Workshop on decentralized water management systems
Sustainable Water Industry in France and Germany,
Towards a “Paradigm Change”

Proceedings
Auf Systeme der Wasserver- und -entsorgung kommen neue Aufgaben zu, die von zentralen Systemen alleine nicht mehr optimal gelöst werden können. Rückgewinnung von Rohstoffen und Energie aus Abwasser und Klärschlamm gewinnt in Verfolgung der Ziele des Prozesses Rio+20 an Bedeutung. Fehlerlose Sicherstellung von Keimfreiheit der Wasserversorgung wird dabei zum unabdingbaren „Muss“ auch in den Vorstädten der Megacities und schwächer besiedelten Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländer.
Vertreter der Innovatoren Deutschlands und Frankreichs in diesem Bereich haben sich im Vorfeld der internationalen “Nexus-Konferenz Rio+20, Wasser, Energie und Nahrung“ am 16. November in Bonn zu einem bilateralen Workshop getroffen. Die vorgestellten Beispiele aus der Praxis lassen erkennen, dass eine Vielzahl technisch leistungsfähiger und hygienisch sicherer Lösungen, entwickelt, patentiert und erfolgreich demonstriert worden sind. Der Weltmarkt für diese Technologien des dezentralen und semi-zentralen Wassermanagements wird bereits heute auf 400 – 500 Mrd. € geschätzt. Sowohl Regierungsvertreter als auch Wasserexperten beider Länder signalisierten, zukünftig gemeinsam an Projekten und der Umsetzung einzelner Technologien enger zusammen zu arbeiten.
Einführung
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Die deutsch-französische Zusammenarbeit in Wissenschaft
und Technologie entwickelt sich weiterhin gut

Quelle: Forschungszentrum Jülich / DFGWT
Ein probates Mittel der Verfolgung von quantitativen Entwicklungen wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit zweier Länder ist die bibliometrische Analyse. Dabei wird in der vorliegenden bibliometrischen Auswertung die Zahl der gemeinsamen Veröffentlichungen von Wissenschaftlern aus zwei Ländern erfasst, die als Beleg gemeinsamen Forschens genommen werden kann. Von der Deutsch-Französischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie wird für die Analyse der Kooperation zwischen deutschen und französischen Wissenschaftlern die Fortschreibung einer früheren Analyse aus dem Jahre 2007 vorgelegt, die den bisherigen Trend der Jahre 1992-2006 bestätigt: die Zahl der bilateralen Veröffentlichungen wächst schneller als die Zahl der jeweils lediglich national veröffentlichten Forschungsergebnisse.


