Ergebnis des 4. Forums
zur deutsch-französischen Forschungskooperation

Anlässlich des 14. deutsch-französischen Ministerrates am 6. Februar 2012 haben die beiden für Bildung und Forschung zuständigen Minister, Annette Schavan und Laurent Wauquiez, in Paris eine Erklärung zum Beschluss Präsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel zur Zukunft der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Forschung abgegeben. Der Staatspräsident und die Bundeskanzlerin hatten den gemeinsamen Maßnahmenplan, die sog. „feuille de route“ verabschiedet, den die beiden Minister in Folge des 4. Forums zur deutsch-französischen Forschungskooperation (Berlin, 12. u. 13. Oktober 2011) hatten ausarbeiten lassen.
- Gemeinsame Erklärung - Maßnahmenplan
-Declaration commune - Feuille de route

Workshop on decentralized water management systems
Auf Systeme der Wasserver- und -entsorgung kommen neue Aufgaben zu, die von zentralen Systemen alleine nicht mehr optimal gelöst werden können. Rückgewinnung von Rohstoffen und Energie aus Abwasser und Klärschlamm gewinnt in Verfolgung der Ziele des Prozesses Rio+20 an Bedeutung. Fehlerlose Sicherstellung von Keimfreiheit der Wasserversorgung wird dabei zum unabdingbaren „Muss“ auch in den Vorstädten der Megacities und schwächer besiedelten Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländer.
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Die deutsch-französische Zusammenarbeit in Wissenschaft
und Technologie entwickelt sich weiterhin gut

Quelle: Forschungszentrum Jülich / DFGWT
Ein probates Mittel der Verfolgung von quantitativen Entwicklungen wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit zweier Länder ist die bibliometrische Analyse. Dabei wird in der vorliegenden bibliometrischen Auswertung die Zahl der gemeinsamen Veröffentlichungen von Wissenschaftlern aus zwei Ländern erfasst, die als Beleg gemeinsamen Forschens genommen werden kann. Von der Deutsch-Französischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie wird für die Analyse der Kooperation zwischen deutschen und französischen Wissenschaftlern die Fortschreibung einer früheren Analyse aus dem Jahre 2007 vorgelegt, die den bisherigen Trend der Jahre 1992-2006 bestätigt: die Zahl der bilateralen Veröffentlichungen wächst schneller als die Zahl der jeweils lediglich national veröffentlichten Forschungsergebnisse. [...]


